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Die Rhein-Main Deponie GmbH hat ein langfristig angelegtes Rahmenkonzept zur Sanierung und Endverfüllung der Deponie Flörsheim-Wicker ausgearbeitet. Die Deponie soll danach voraussichtlich bis 2015 in mehreren Verfüllabschnitten zu einem zusammenhängenden Deponiehügel mit allseits nach außen gerichtetem Gefälle endverfüllt und profiliert werden. Mit dieser Gestaltung wird sichergestellt, dass das Niederschlagswasser auf den Oberflächenabdichtungen nach außen abfließt, wo es dann kontrolliert gefasst und abgeleitet werden kann. Zur Endprofilierung der Deponie sollen mineralische Abfälle - bevorzugt Boden- und Erdaushub - verwertet werden. Bei der Endgestaltung der Deponie und deren Einbindung in das Landschaftsbild durch eine standortgerechte Bepflanzung bleiben eine Vielzahl von technischen Sicherungseinrichtungen im "Verborgenen". Im Einzelnen sind dies Anlagen zur Fassung, Ableitung und Aufbereitung des Deponiesickerwassers und des Grundwassers sowie die Deponiegaserfassungssysteme. Seit Mitte des Jahres 2005 darf auf der Deponie Wicker endgültig kein Haus- und Sperrmüll zur Beseitigung abgelagert werden. Dann beginnt die endgültige Geländemodellierung. Im Verlauf der Arbeiten werden auch die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen rückgebaut und - soweit dann noch erforderlich - auf Bereiche außerhalb der Ablagerungsfläche verlagert. Die Deponie stellt sich nach Abschluss aller Verfüll- und Eingrünungsmaßnahmen als zusammenhängender flacher Hügel in der Landschaft dar und bildet zusammen mit den vorgelagerten Ausgleichsmaßnahmen einen wertvollen Standort für den Biotop- und Artenschutz. Das Konzept der Endverfüllung und Rekultivierung der Deponie ist darauf angelegt, langfristig eine Sicherheit gegenüber Umweltbeeinträchtigungen zu erreichen, ohne dass technische Betriebseinrichtungen auf Dauer nötig sind. Während also der größte Teil der Deponie Flörsheim-Wicker der Natur zurückgegeben wird, werden die Flächen F, G und D beiderseits der Bundesstraße 40 im Rahmen des Rhein-Main Deponieparks langfristig für Verwertungsanlage genutzt. Durch den Betrieb dieser Anlagen und der sukzessiven Endverfüllung der Deponie mit Erdaushub und Baurestmassen werden die erforderlichen Einnahmen erwirtschaftet, die für die langfristige Sicherung der Deponie nötig sind. Das Verfüllkonzept ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Wirtschaftlichkeit in der Abfallentsorgung und zur Gebührenstabilität.
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- Sicherung und Sanierung der Deponie Flörsheim-Wicker (PDF-Format, 128 KB)
- Baumaßnahmen auf der Deponie Flörsheim-Wicker (PDF-Format, 224 KB)
