Rund 10.000 Mess- und Kontrollstellen werden im Rahmen von Eigenkontrollmaßnahmen auf dem Gebiet der Abfall- und Abwasser-Beseitigung im Rhein-Main-Gebiet durch die RMD überwacht und bewertet. Die Arbeitsbereiche des Umweltcontrollings betreffen im Wesentlichen:

  • Betriebs- und Eigenkontrollmaßnahmen von Abfallbeseitigungsanlagen
  • Überwachung und Betriebsführung von Deponien und Altablagerungen im Rahmen der Nachsorge
  • Untersuchungen im Rahmen der Beseitigung und Verwertung von Abfällen
  • Abwasserüberwachung von Gewerbebetrieben, Kläranlagen-Eigenkontrolle, Kanalnetzuntersuchung (im Auftrag der Kommunen)

Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben unterhält die RMD eine "staatlich anerkannte EKVO-Überwachungsstelle", mit dem zugehörigen Außendienst und einer technischen Verwaltung.

Hierzu ist ein breites fachübergreifendes Wissen notwendig auf den Gebieten des Wasser- und Abfallrechtes, der chemikalisch-physikalisch-biologischen Umweltauswirkungen, der ingenieurtechnischen Beurteilung im Hinblick auf Art und Umfang zielgerichteter Untersuchungen und der fachlich fundierten Interpretation der Ergebnisse, u.a. zur nachweislich sicheren Betriebsführung der Entwässerungs- und Entsorgungsanlagen.

Aus diesem Grunde arbeiten in diesem Bereich Chemiker, Biologen und Ingenieure zusammen, um nicht nur bestimmte Belastungen im Grund- und Oberflächenwasser, im Abwasser oder Abfall beziehungsweise in der Luft zu erfassen, sondern auch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung aus den gewonnenen Erkenntnissen abzuleiten und durchzuführen.

Mit dieser gebündelten Fachkunde wird unter anderem die für Deponiebetreiber gesetzlich geforderte Schaffung einer Eigenkontroll-Einrichtung gemäß § 22 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (HAKA) mehr als nur erfüllt.

Die Aufgaben des Geschäftsbereichs Umweltcontrolling im Einzelnen:

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