Die Rhein-Main Deponie GmbH betreibt im Rhein-Main-Gebiet drei Deponiestandorte. Für die speziellen Anforderungen wurden einige individuelle und innovative Lösungen entwickelt, die im Innovationsbericht vorgestellt werden. Diese Lösungen machen deutlich, dass die Rhein-Main Deponie GmbH bereit ist, in innovative Lösungen zu investieren, ohne dabei die Gesamtwirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.
Dabei steht neben der Steigerung der Effizienz im eigenen Unternehmen immer mehr auch die Kundenfreundlichkeit gegenüber unseren Partnerunternehmen und Kunden im Fokus. Die RMD ist als Standortdienstleister bestrebt, auch zukünftig beste Voraussetzungen für die am Standort arbeitenden Unternehmen zu schaffen. Wir werden daher auch zukünftig in Innovationen investieren.
GPS-gesteuerte Planierraupe
Im Zuge von Deponiebaumaßnahmen, vor allem beim Bau der Deponieabdichtung, sind durch den komplexen Aufbau der verschiedenen Schichten häufig umfangreiche Vermessungsarbeiten notwendig. Durch den Einsatz einer GPS-gesteuerten Raupe können diese Arbeiten unterbleiben. Die GPS-Steuerung ermöglicht darüber hinaus dem Fahrer eine ständige Kontrolle seiner Arbeit. Bei der RMD wurde hierzu ein digitales Höhenmodell der Deponie erstellt. Als GPS kommt das System Leica GPS 1200 mit der Software Dozer 2000 plus auf einer Planierraupe vom Typ Komatsu D65 PXL 15 zum Einsatz.
Radladerwaage
Bei einer Vielzahl von Verladearbeiten mittels Radlader, insbesondere bei internen Transporten, ist es notwendig, die verladenen bzw. transportierten Mengen zu Fakturierungszwecken festzuhalten. Der Einsatz von Waagen direkt am Radlader, die über die Hydraulik des Radladers das Gewicht des aufgenommenen Materials feststellen, schafft hier Abhilfe. Die so gewonnenen Daten werden nach Betriebsschluss über das unternehmenseigene Glasfasernetz direkt in die Buchhaltung überspielt und bilden dann die Grundlage für die Rechnungsstellung. Darüber hinaus ermöglichen die Radladerwaagen eine Kontrolle der Gesamtbeladung bei externen Transporten. Somit kann eine Überladung verhindert werden.
Transpondertankstelle und Transponderfahrzeug
Auf den Standorten der Rhein-Main Deponie GmbH sind sowohl im eigenen Unternehmen als auch durch die Partnerfirmen und durch externe Firmen, insbesondere im Baubetrieb, in der Regel weit mehr als 100 Fahrzeuge im Einsatz. Der gesamte Verbrauch an Dieselkraftstoff an allen Standorten betrug im Jahr 2004 rund 1,2 Mio. Liter. Um das Betanken der Fahrzeuge möglichst kundenfreundlich abzuwickeln, wurde auf den Standorten der Rhein-Main Deponie GmbH, dem Deponiepark Flörsheim-Wicker und Deponiepark Brandholz jeweils eine Betriebstankstelle errichtet. Radmobile Fahrzeuge können hier mittels eines Transponders, der dem jeweiligen Fahrzeug zugeordnet ist, durch den Fahrer betankt werden. Die Tankdaten werden online zur Buchhaltung übertragen. Von dort erfolgt eine entsprechende Verbuchung bzw. Rechnungsstellung. Auf weiteren externen Standorten, z. B. in den Kiesgruben in Weilbach, oder für nicht radmobile Fahrzeuge bietet die RMD einen Betankungsservice an. Das RMD-eigene Tankfahrzeug ist für diesen Zweck ebenfalls mit der Transpondertechnik ausgestattet. Mit dem Dieselverbrauch ist natürlich auch der Begriff "Rußpartikel" verbunden. Daher sind der größte Teil der eingesetzten Fahrzeuge und Maschinen mittlerweile mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet. Die Umrüstung wird weiter fortgesetzt.
Die weiteren Innovationen für die Zukunft lesen Sie im ...
Innovationsbericht als PDF-Datei (1 MB)
und als Ergänzung dazu die ...