![]() RMD-Broschüre "Von der Müllkippe zum Rhein-Main-Deponiepark" |
Die Informationsbroschüre "Von der Müllkippe zum Rhein-Main-Deponiepark" informiert über die Entwicklung der Deponie Wicker von 1972 bis 2005. Hans-Jürgen Hielscher, Erster Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Rhein-Main Deponie GmbH schreibt im Vorwort:
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch unsere Kunden erwarten von einem Unternehmen effizientes und zukunftsgerichtetes Handeln. Dies gilt auch für die Abfallwirtschaft in der Region Rhein-Main und hier der Deponie in Flörsheim-Wicker, die sich ebenfalls dem Wandel und den Herausforderungen der Zukunft stellen muss.
Auf der Deponie Flörsheim-Wicker wurden seit mehr als 30 Jahren Abfälle gelagert, in den letzten Jahrzehnten vor allem Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle. Entstanden ist der Deponiebetrieb in den Jahren 1969 und 1970, als man hier mit der Verfüllung ehemaliger Kiesgruben mit Haus- und Sperrmüll und Gewerbemüll aus dem Main-Taunus-Kreis und dem Großraum Frankfurt begann. Die Deponie Flörsheim-Wicker wurde damit zu einer der wichtigsten Entsorgungsanlagen im Rhein- Main-Gebiet. Inzwischen sind Begriffe wie Nachhaltigkeit und Umweltmanagement keine Fremdworte mehr. Für die Rhein-Main Deponie GmbH als Betreiberin der Deponie in Flörsheim-Wicker gilt dies als freiwillige Selbstverpflichtung. Vorrangig sind hierbei der schonende Umgang mit den Ressourcen und die nachhaltige Bewahrung der natürlichen Umwelt. Während man früher die Abfälle einfach abgekippt hat, wird heute mit hohem technischem und finanziellem Aufwand die Sanierung und Rekultivierung der Deponie betrieben. Inzwischen hat sich die Deponie zu einem Hightech-Unternehmen entwickelt, das sich den neuen technischen Entwicklungen und umweltpolitischen Zielen stellt. Demnach hat die Zukunftssicherung der Deponie bereits begonnen.
Gleichzeitig wurde auch die Öffentlichkeit über die Notwendigkeit einer wachsenden Abfallwirtschaft bei gleichzeitiger Ressourcenverantwortung sensibilisiert. Dass dies der richtige Weg ist, zeigt daher die mittlerweile breite Akzeptanz der Deponie in der Region.
Nachdem aufgrund der Regelungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes und der Technischen Anleitung Siedlungsabfall ab dem 01.06.05 kein unbehandelter Haus- und Sperrmüll oder Gewerbeabfälle abgelagert werden dürfen, ist vorgesehen, durch technisch aufwändige Maßnahmen die Deponie zu sanieren und zu rekultivieren. Mit einem hohen technischen Standard hat sich das Gelände in Wicker zu einem Rhein-Main-Deponiepark entwickelt, der auch über die Landesgrenzen hinaus eine Vorbildfunktion einnimmt. Auch die Einbindung in das Angebot des Regionalparks mit Akzenten in Natur, Freizeit und Sport unterstreicht die Wertigkeit für den gesamten Main-Taunus- Kreis. Damit bleibt der Standort Flörsheim-Wicker, unabhängig von den Nachsorgearbeiten, in wirtschaftlicher Sicht gesichert und wird sich dabei auch in Zukunft der rasanten Weiterentwicklung in der Abfallwirtschaft stellen und mit der Tochtergesellschaft Main-Taunus-Recycling GmbH weitere technologische Meilensteine setzen. Gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis als Partner ist der Deponiepark damit ein ökologisch und ökonomisch interessanter Standort für die Umwelttechnologie.
Weiter informiert die Broschüre "Von der Müllkippe zum Rhein-Main-Deponiepark" über:
Die Vorgeschichte
Wie alles begann
Die Müllkippe (1972 bis 1980)
Die geordnete Deponie (1980 bis 1990)
Von der Abfallbeseitigung zum Recycling (1985 bis 1995)
Die Hightech-Deponie (1990 bis 2005)
Das Abfallwirtschaftszentrum (1995 bis 2002)
Der Rhein-Main-Deponiepark (seit 2002)
Die Nachsorge (2005 bis 2046)
Die Organisation
Die Verantwortlichen der Deponie Wicker
Zahlen, Daten, Fakten
Hier können Sie die komplette Broschüre als PDF-Datei herunterladen:
Von der Müllkippe zum Rhein-Main-Deponiepark
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