Eingangs- und Ausgangskontrolle

Bei der Eingangs- und Ausgangskontrolle der Deponie Flörsheim-Wicker werden die Gewichte der ankommenden und abfahrenden Fahrzeuge durch geeichte Fahrzeugwaagen festgestellt, um so die genauen Anlieferungsmengen zu ermitteln. Bei der Anlieferung der Abfälle müssen verschiedene Belege und Nachweise vorgelegt werden. Die in den Anlieferungspapieren aufgeführten Angaben werden von den Mitarbeitern in der Eingangskontrolle auf Übereinstimmung mit der tatsächlichen Ladung überprüft. Mit Hilfe von Kameras werden Aussehen und Zusammensetzung der Abfälle kontrolliert. Eine weitere Überwachung der Anlieferungen findet auf dem Verfüllfeld beim Abladen der Abfälle statt.

Belasteter Bauschutt und Erdaushub wird nur abgenommen, wenn die zuständige Behörde diesen nach Abfallbeurteilung nachweislich als "auf Hausmülldeponien ablagerbar" eingestuft hat. Die Abfälle privater Kleinanlieferer werden in der Regel nicht gewogen. Je nach Art und Umfang der Anlieferung muss eine Gebühr oder ein entsprechendes Entgelt gezahlt werden.

Reifenwaschanlage

Um die Bundesstraße vor der Deponie Wicker sauber und damit verkehrssicher zu halten, ließ die Rhein-Main Deponie GmbH für rund 500.000 Euro eine Waschanlage zur Reinigung von Lkw-Reifen errichten.

Die Lkw fahren in dieser Reifenwaschanlage auf eine Reihe von parallel zueinander angeordneten Walzen. Beim Betrieb der Anlage werden die Walzen elektromechanisch angetrieben und die sich drehenden Räder allseitig mit Wasser abgespritzt. Das Prinzip der Reinigung besteht darin, das an den Reifen anhaftende Erdreich mit viel Wasser (1.700 Liter pro Minute) und wenig Druck abzuschwemmen. Das Waschwasser fließt in die Anlage zurück, wird gereinigt und wieder verwendet. Pro Lkw gehen etwa fünf bis zehn Liter Wasser verloren, die automatisch meist durch Regenwasser ersetzt werden.


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